Rechtschreibschwäche, Legasthenie und Dyskalkulie ist weit verbreitet und behandelbar

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Ca. 15-20% der Weltbevölkerung sind legasthen bzw. dyskalkul!

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In Niedersachsen leben 7.947.244 Menschen. 843.422 sind Kinder zwischen 6-15 Jahren. Davon sind 126.513 legasthene/dyskalkule Kinder.

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Jedes 8. Kind ist betroffen. Helfen Sie Ihrem Kind, damit es keine Sekundärlegasthenie entwickelt.

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In einer Langzeitstudie (2001-2006) mit 3370 Probanden wurde die Wirksamkeit der AFS - Methode bewiesen. 85% der Probanden verbesserten ihre Schreib-, Lese- und Rechenleistungen kontinuierlich im zweijährigen Beobachtungszeitraum und konnten somit die Anforderungen in der Schule erfüllen.

Melanie-Borowiak_Legasthenietrainerin

Unterstützen Sie Ihr Kind, lassen Sie es nicht allein!

Durch Motivation und Übung kann Ihr Kind gestärkt aus der Situation hervorgehen.
Seien Sie bereit, jeden Tag mit Ihrem Kind 5 Minuten zu üben.

Ich unterstütze Sie dabei.

Melanie-Borowiak_Legasthenietrainerin
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Hilfreiche Infos für Sie

Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) oder Rechenschwäche


Die LRS/Rechenschwäche kann z.B. durch Krankheit, Umzug oder Lehrerwechsel entstehen, wenn es dadurch, zu Lerndefiziten oder wenig Übung kommt.

Auch Schicksalsschläge wie ein Todesfall in der Familie oder Scheidung der Eltern usw. können dazu führen, dass sich eine LRS/Rechenschwäche entwickelt.

Diese LRS/Rechenschwäche kann durch gezielte und konsequente Übungen des Regelwerkes aufgelöst werden. Der Anschluss an der Klasse kann wieder erreicht werden.


Legasthenie und Dyskalkulie

In den meisten Fällen ist die Ursache genbedingt. Die Chromosomen 1,2,3,4,6,15,17 und 18 sind betroffen.

Die Zahlen und Buchstaben sollen mit allen Sinnen erlernt werden. Manche Betroffene brauchen auch viele Wiederholungen, bis eine ausreichende Vertiefung der Symbole erfolgt ist.

Mit konsequenten Übungen, nicht nur im Regelwerk, sondern auch in den Sinneswahrnehmungen und in den frühkindlichen Reflexen, kann auch hier, der Anschluss an der Klasse erreicht werden. Die Förderung bedarf aber einen längeren Zeitraum und tägliche Übungen von ca. 5 Minuten am Tag.

 

Mögliche Anzeichen einer Legasthenie oder Dyskalkulie

  • Verwechselt z.B. rechts/links, hinauf/hinunter, (dr)innen/(dr)außen, oben/unten, vor/hinter

  • Hat eigene Wortkreationen, z.B. Saugerstaub

  • Lispeln

  • Fällt oft über „Sachen“, hat viele blaue Flecken vom vielen Anstoßen

  • Keine oder nur kurze Krabbelphase

  • Kann sich das 1x1 schlecht merken

  • Wird unruhig, wenn es um Buchstaben oder Zahlen geht

  • Verwechselt z.B. 13/31, b/d, p/q/g, u/n, f/t, h/k, 6/9 oder kann diese schwer erkennen

  • Wochentage oder Monate können nicht in der richtigen Reihenfolge aufgesagt werden

  • Uhrzeiten können schwer gelernt werden

  • Schleifen an Schuhen wollen nicht gelingen

  • Es kann nicht fehlerfrei abgeschrieben werden

  • Die Schrift ist unordentlich und kaum lesbar

  • Buchstaben werden ausgelassen oder hinzugefügt

  • Textaufgaben

  • Mengenerfassung fällt schwer

  • Buchstaben sind unterschiedlich groß

  • Abstände zwischen Buchstaben und Wörter immer wieder unterschiedlich

  • Ein und dasselbe Wort wird mal richtig und mal falsch geschrieben oftmals in vielen verschiedenen Variationen z.B. faren, fahren, varen, vahren

  • Die Linien werden nicht eingehalten

  • Die Zehnerüberschreitung fällt schwer

  • Stimmhafte und stimmlose Konsonanten können schlecht unterschieden werden z.B. g/k, b/p, d/t, s/z, f/v

  • Textinhalte können nicht gut wieder gegeben werden

  • Lernt nur langsam sich alleine anzuziehen

  • Schreibt über den Rand hinaus

  • Kann sich schwer orientieren

Dies ist nur ein kleiner Auszug, es gibt noch viele andere… es sind natürlich auch nicht alle Punkte bei jedem Kind vertreten. Legasthenie ist wie ein bunter Blumenstrauß, sehr individuell.